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Der Tartscher Bühel im Vinschgau zählt zu den eindrucksvollsten Kultur- und Naturdenkmälern Südtirols. Der markante Rundhügel bei Tartsch, einer Fraktion von Mals, erhebt sich mitten im oberen Vinschgau und gilt seit Jahrhunderten als mystischer Kraftplatz. Besucher erwarten eine faszinierende Geschichte, archäologische Ausgrabungen, die romanische St.-Veit-Kirche sowie ein herrlicher Panoramablick über den Vinschgau. Ein Ausflug zum Tartscher Bühel gehört zu den schönsten Erlebnissen im Obervinschgau.
Der Tartscher Bühel entstand bereits in der Eiszeit und war schon in der Vorzeit besiedelt. Archäologische Funde belegen, dass sich hier eine bedeutende rätische Siedlung befand. Heute ist vor allem die romanische St.-Veit-Kirche aus dem 11. Jahrhundert das Wahrzeichen des Hügels. Sie zählt zu den wenigen romanischen Kirchen Südtirols, die nahezu unverändert erhalten geblieben sind und beeindruckt mit historischen Fresken sowie ihrer einzigartigen Lage.
Ein kurzer Spaziergang führt vom Dorf Tartsch in wenigen Minuten auf den Hügel. Oben angekommen genießen Besucher einen traumhaften Blick über Mals, Glurns und die umliegende Bergwelt. Der Ausflug lässt sich ideal mit einem Besuch der Churburg, der mittelalterlichen Stadt Glurns oder des Klosters Marienberg verbinden. Damit zählt der Tartscher Bühel zu den schönsten Kultur- und Naturhighlights im Vinschgau.