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Das Passeirer Tor in Meran zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Der schlanke Wehrturm befindet sich im historischen Steinachviertel und markierte einst den nördlichen Zugang zur Stadt in Richtung Passeiertal. Mit seinem steinernen Spitzbogen, den kleinen Fenstern und dem markanten Satteldach vermittelt das Stadttor noch heute einen Eindruck vom mittelalterlichen Meran.
Das Passeirer Tor, im Südtiroler Dialekt auch „Pseirer Tor“ genannt, stammt in seiner heutigen Form aus dem 15. Jahrhundert. Als Teil der alten Stadtmauer diente es nicht nur der Verteidigung, sondern auch der Kontrolle von Reisenden und Waren auf dem Weg zwischen Meran und dem Passeiertal. Von den ursprünglich vier Meraner Stadttoren sind heute noch drei erhalten.
Dank seiner Lage lässt sich das Passeirer Tor hervorragend bei einem Spaziergang durch die Meraner Altstadt entdecken. Direkt angrenzend liegt das historische Steinachviertel, während die Stadtmauer vom Tor in Richtung Pulverturm weiterführt. Auch die Pfarrkirche St. Nikolaus, die Meraner Lauben und die Promenaden an der Passer befinden sich in der Nähe. Damit ist das Passeirer Tor in Meran ein lohnender Zwischenstopp bei einem Rundgang durch die Kurstadt.