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Schroffe Felswände, helle Gipfel und tief eingeschnittene Täler: Auf dem Sass Pordoi erleben Sie die Dolomiten aus einer besonderen Perspektive. Der Aussichtsberg im Sellamassiv erhebt sich auf rund 2.950 Meter und trägt den Beinamen „Terrasse der Dolomiten“. Bei klarer Sicht reicht der Blick über bekannte Berggestalten wie Marmolada, Langkofel und Piz Boè.
Bereits die Auffahrt ist ein Erlebnis. Vom Pordoijoch auf 2.239 Metern bringt Sie die Seilbahn in wenigen Minuten hinauf zur Bergstation. Während die Passstrasse immer kleiner wird, rücken die steilen Felswände näher. Oben erwartet Sie eine weite, karge Felslandschaft, die einen eindrucksvollen Kontrast zu den grünen Wiesen und Tälern unterhalb des Sellastocks bildet.
Direkt bei der Bergstation liegt das Rifugio Maria. Die Berghütte bietet Gelegenheit für eine Einkehr inmitten der hochalpinen Kulisse. Nehmen Sie sich Zeit, die Bergketten zu betrachten und das wechselnde Spiel von Licht und Wolken auf den Felsen zu verfolgen. Für einen Besuch der Aussichtsterrasse ist dank der Seilbahn kein langer Aufstieg erforderlich.
Wer darüber hinaus wandern möchte, sollte die Tour sorgfältig planen: Abseits des unmittelbaren Bereichs der Bergstation bewegen Sie sich im Hochgebirge. Weiterführende Wege erfordern je nach Route Trittsicherheit, Erfahrung und eine passende Ausrüstung. Feste Schuhe, warme Kleidung und Wetterschutz gehören auch im Sommer dazu.
Der Sass Pordoi lässt sich wunderbar mit einem Aufenthalt rund um die Sellaronda verbinden.